Kolpingsfamilie St. Liborius Wengern feiert 2010 das 25-jährige Bestehen


Kolpingsfamilie St. Liborius Wengern – 25 Jahre

Wie alles begann:

Im Frühjahr 1985 äußerten einige Gemeindemitglieder den Wunsch, eine Gemeinschaft für Jung und Alt sowie für Familien mit ihren Kindern zu gründen. Warum nicht eine Kolpingsfamilie?
Denn eine Kolpingsfamilie ist:

- eine Gemeinschaft aufgeschlossener Menschen
- eine Möglichkeit der persönlichen Weiterbildung
- eine Möglichkeit, den Glauben zu leben und zu vertiefen
- eine Möglichkeit der aktiven Mitarbeit.

Einige Gesprächspartner waren Kolpingmitglieder, andere hatten früher schon mal zu einer Kolpingsfamilie gehört. So trafen sich zunächst die Familien Schlotter, Weiß und Fries, um diesen Gedanken mit Leben zu füllen. Es bildete sich ein Gründungsausschuss, der sich aus den Gemeindemitgliedern Albert Fries, Wolfgang Schlotter und Paul Nowak zusammensetzte.

Nach ersten Kontakten mit dem Diözesanverband Essen und mehreren Informationsabenden in der Gemeinde, die auf reges Interesse stießen, wurde am 14. Dezember 1985 die Kolpingsfamilie St. Liborius Wengern mit 31 Mitgliedern gegründet.

Vorstand im Gründungsjahr ...
Der Vorstand setzte sich zusammen aus Pfarrer Bernhard Alshut (Präses), Wolfgang Schlotter (Vorsitzender), Albert Fries (Kassierer), Paul Nowak (Fachbereich Kultur und Freizeit) und Thomas Teuber (Jungkolping).

Die Gründungsfeier am 4. Mai 1986 begann mit einem Festgottesdienst mit Bannerweihe in der Kirche. Anschließend fand ein großes Fest in der Elbschehalle statt. Vertreter vieler Verbände waren zu Gast.

... und im Jahre 2010

Heute gehören dem Vorstand an:
Pastor Wieland Schmidt (Präses)
Alfred Kriebel (1. Vorsitzender)
Hildegard Schwier (stellv. Vors.)
Margarete Schlotter (Schriftführerin)
Angela Schocke (Kassiererin)
Christa Ludwig (Ehe u. Familie)
Margret Nübel, Hildegard Schwier (Politik und Gesellschaft)
Franz-Josef Nübel (Kultur und Freizeit)
Agnes Meinborn (Seniorenarbeit)

Welche Aktivitäten führt die Kolpingsfamilie durch?

Zwei Schwerpunkte bestimmen die Arbeit der Kolpingsfamilie. Zum einen finden Bildungsveranstaltungen vielfältiger Art über Politik, Glauben, Reisen, aktuelle Tagesthemen usw. statt. Zum anderen gehören gesellige Klön- und Spielabende und Feste zu unserem Programm.

Selbstverständlich ist für uns auch das Gemeindeleben sehr wichtig. Wir arbeiten bei vielen Gemeindeveranstaltungen, z.B. Gemeindefest, Winzerfest, Karneval oder auch anderen kirchlichen Festen mit.

Die RentnerBand, die auch über unsere Gemeinde hinaus schon bekannt ist, rekrutiert sich fast ausschließlich aus Kolpingmitgliedern. Sie sorgt vor allem für Ordnung in und um die Kirche und das Gemeindezentrum und repariert und flickt, was nur eben möglich ist.

Jedes Jahr veranstalten wir einen Kolping-Familientag, der unterschiedliche Ziele hat. So besuchten wir z.B. 2008 den ZOOM Erlebnispark in Gelsenkirchen, 2009 das Bergbaumuseum in Bochum. Den Familientag nutzen besonders häufig Großeltern, die mit ihren Enkelkindern einen schönen Tag erleben wollen.

Ebenfalls jährlich organisieren wir ein Familienbildungswochenende, das uns früher häufig nach Bad Honnef oder Nachrodt-Wiblingwerde führte. In den letzten Jahren verbrachten wir diese Wochenenden abwechselnd in Soest oder Salzbergen. Jedes dieser Wochenenden steht unter einem bestimmten Motto, so beschäftigten wir uns 2009 mit dem Thema „Ehrenamt".

Alle zwei Jahre verbringen wir gemeinsam eine Ferienfreizeit. Uns allen noch recht präsent sind die 10 Tage auf Norderney bei herrlichem Wetter im Spätsommer 2009. Frühere Ziele waren Vandans im Montafon und der Schwarzwald. Viele unserer Kolpingsmitglieder freuen sich besonders auf diese gemeinsamen Freizeiten, die immer sehr viel Spaß und Erholung bringen und den Zusammenhalt fördern.

Stark gefragt ist auch die „Rheintour", die uns jedes zweite Jahr nach Aspisheim zum Weingut Gruber führt. In geselliger Runde bei Wein und Winzerplatten vergehen die Stunden wie im Fluge.

Eine besondere Gruppe innerhalb unserer Kolpingsfamilie ist die Krippenbauwerkstatt, die von unserem Kolpingbruder Hans-Jürgen Bartsch geleitet und organisiert wird. Er führt eine lange Tradition weiter, die mit Pastor Alshut und unserem verstorbenen Kolpingbruder Johannes Steinmetz begann.

Ansonsten ist jeder 1. und 3. Freitag im Monat Kolpingabend. Bildungsveranstaltungen und gemütliche Abende wechseln sich ab.

Wo stehen wir heute?

Um die 80 Mitglieder zählt die Kolpingsfamilie St. Liborius heute. Leider ist die Altersstruktur sehr problematisch. Wie viele andere kirchliche aber auch weltliche Vereine und Gemeinschaften haben auch wir das Problem, junge Menschen und junge Familien zur Mitarbeit zu gewinnen. Eine aktive Gruppe Jungkolping gibt es bei uns gar nicht mehr. Welche Gründe zu dieser Entwicklung geführt haben könnten, ist schwer zu sagen. Natürlich ist es auch nicht einfach, sich als einzelne junge Familie in einer Gemeinschaft von älteren Menschen heimisch zu fühlen. Aber vielleicht finden sich doch noch einmal zwei oder drei junge Familien, die gemeinsam – wie einige Familien vor 25 Jahren – eine Gruppe suchen, in der sie sich am Gemeindeleben als Familie beteiligen können. Dass es immer noch Kolpingsfamilien mit Kindern, Jungkolping und jungen Familien gibt, lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Unserer Unterstützung können alle Interessenten gewiss sein, denn

„In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten."(Adolph Kolping)

Unser 25-jähriges Jubiläum wollen wir feierlich am 6. November 2010 begehen.

Ansonsten:
Schauen Sie in unser Programm! Hat eine Veranstaltung Ihr Interesse geweckt, kommen Sie einfach zu uns. Wir freuen uns auf Sie!

Für die Kolpingsfamilie St. Liborius Wengern

Hildegard Schwier

Informationen zu Adolph Kolping und dem Kolpingwerk unter www.kolping.de.

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